Ü - Ei Berichte...

 

...es folgen bereits 14 verschiedene, gesammelte Berichte aus dem Internet. Natürlich alles rund ums Ü-Ei.

 

Viel Spaß beim lesen ;)

 

 

(Bericht Nr. 1)

Zollbeamte finden Geld in Überraschungseiern

19.03.2012, 12:33 Uhr | dapd

Ein Zollbeamter zeigt ein mit 8.000 Euro gefülltes Überraschungsei. (Quelle: dapd)

Ein Zollbeamter zeigt ein mit 8.000 Euro gefülltes Überraschungsei. (Quelle: dapd)

Die Leute vom Zoll entdecken manchmal die erstaunlichsten Verstecke. So haben Schmuggler zum Beispiel Geld in einem Überraschungsei und in einem Schoko-Osterhasen verborgen. Was der Zoll im vergangenen Jahr noch alles gemacht und gefunden hat, darüber hat Wolfgang Schäuble am Freitag, den 16. März 2012 berichtet.

Zoll bringt dem Staat viel Geld ein

Wolfgang Schäuble ist als Finanzminister für das Geld in Deutschland zuständig und zugleich der oberste Chef des Zolls. Wolfgang Schäuble sagt, der Zoll bringe dem deutschen Staat sehr viel Geld ein. So habe der Zoll im vergangenen Jahr mehr als 123 Milliarden Euro eingenommen. Das ist mehr als noch 2010.

Beamte kontrollieren Abgaben

Die Leute beim Zoll müssen die verschiedensten Dinge kontrollieren. Der Zoll sammelt verschiedene Gebühren für den deutschen Staat ein. Will eine ausländische Firma ihre Waren nach Deutschland bringen, muss sie dem Zoll Geld dafür geben. Auch für Kaffee, Alkohol oder Zigaretten sind Abgaben fällig.

Zollbeamte finden oft Drogen

Die Zollbeamten sind oft an Grenzen unterwegs oder auf Häfen, Bahnhöfen und Flughäfen, auf denen Waren aus dem Ausland ankommen. Sie kontrollieren die Container, Säcke und Pakete. Niemand soll unerlaubt etwas ins Land schmuggeln. Zollbeamte finden oft Drogen oder bedrohte Tiere. Sie schauen aber auch, dass niemand schwarzarbeitet. Denn Schwarzarbeit ist verboten. Wenn jemand schwarzarbeitet, schummelt er und zahlt dem Staat keine Steuern.

Quelle: dapd

http://www.google.de/imgres?num=10&hl=de&tbo=d&biw=1467&bih=655&tbm=isch&tbnid=B7joW9SLCTIzWM:&imgrefurl=http://kids.t-online.de/zollbeamte-finden-geld-in-ueberraschungseiern/id_54921406/index&docid=-8j5ZK9AQSLtzM&imgurl=http://bilder.t-online.de/b/54/92/15/14/id_54921514/tid_da/ein-zollbeamter-zeigt-ein-mit-8-000-euro-gefuelltes-ueberraschungsei-.jpg&w=425&h=215&ei=s9ezUL6XHM7Ssgax0IGYAw&zoom=1&iact=rc&dur=307&sig=106232500560711906040&page=2&tbnh=137&tbnw=267&start=25&ndsp=34&ved=1t:429,r:48,s:0,i:299&tx=110&ty=69

 

 

(Bericht Nr. 2)

Feministen beschuldigen Ferrero der Verdummung von Mädchen

Ein Überraschungsei "nur für Mädchen": Das ist die neue Geschäftsidee des Süßwarenherstellers Ferrero, der mit rosa Verpackung und sexy Feen auf eine neue Zielgruppe abzielt. Mädchengerecht, findet Ferrero. Sexistisch, meinen die Kritiker.

Von Sabrina Keßler

Spiel, Spaß und Sexismus: Der Süßwarenkonzern Ferrero ("Nutella") wirbt seit einiger Zeit für eine neue Variante seines Klassikers "Überraschungsei": Auf übergroßen Plakaten prangt der Slogan "Ei love rosa", darunter steht ein mit rosa Blumen verziertes Schoko-Ei "nur für Mädchen". Einmal ausgepackt, kann der weibliche Nachwuchs mit Plastikfiguren der TV-Serie "WinX-Club" spielen: Dünne Feenpüppchen in Hotpants, Miniröcken und Bustiers mit langen Haaren und noch längeren Beinen. Feministinnen sind empört.

Die neue Kampagne zur Sonderserie des Süßwarenherstellers stößt auf Kritik.

(Foto: ferrero.de)

"Die Puppen haben ein total sexualisiertes Image", schimpft Genderforscherin Stevie Schmiedel, die lange Jahre an der Hamburger Universität lehrte. Mit solchen Frauenbildern dränge man Mädchen in altbekannte Rollen und erziehe sie zu kleinen Konsumentinnen. Diese Kampagne sei "ein absoluter Rückschritt und nicht kindgerecht", moniert die Deutsch-Britin. Sie sieht in den Figuren sogar eine Einstiegsdroge zum Magerwahn.

Doch die Spielfiguren sind nicht das einzige Problem. Vielmehr sei es die generelle "Gender-Apartheid" bei Kinderprodukten, die Schmiedel stört. Deshalb hat sie im Frühjahr die Kampagne "Pinkstinks" gestartet, die den Geschlechterwahn der Spielwarenwelt anprangert. Mit einer Petition will sie gegen die "Pinkifizierung" der Spielzeuge vorgehen, die vorschreiben, was Mädchensein bedeute: "Rosa steht für niedlich, modebewusst und sexy. Dabei ist das nur eine Facette vom Mädchensein."

Das Unternehmen hat sich gewappnet

Ferrero hingegen weiß um die Vorwürfe. Der Konzern hat per Pressemitteilung vorgesorgt: Das Basissortiment des rosa Überraschungsei halte neben klassischen Mädchendingen wie Blumen-Ringe oder Armbänder auch aktivierende Spielzeuge zum Werfen, Puzzeln oder Basteln bereit. Schließlich ließen sich Mädchen heutzutage nicht mehr in nur eine Schublade stecken: Pink und Ponyhof seien ihnen genauso wichtig, wie Fußball und Frauenpower, ergaben Erhebungen des Konzerns.

Diesen Trend bestätigt auch Axel Dammler, Marktforscher bei "Iconkids&Youth". Er arbeitete im Auftrag des Unternehmens und verteidigt die Industrie. "Natürlich betonen solche Produkte gewisse Stereotype." Hinter dem rosa Spielzeug stecke aber dennoch ein klares Ziel: Es gehe darum, das Interesse der Kinder auf Dinge zu lenken, mit denen sie sich sonst nicht beschäftigen würden.

Feministinnen verurteilen die neue Kampagne

Ähnlich sei es mit "Lego Friends", einem Bausatz mit lila Klötzchen, die Mädchen zum Bauen animieren sollen. Mädchen hätten nun mal ein "Puppen-Gen" und würden sich sonst nicht mit solchen Sachen befassen. Wenn man aber ihre Vorliebe für rosa nutze, um sie dann für etwas zu begeistern, was sie sonst ignorieren würden, sei das doch eine gute Sache. "Auch wenn die Unternehmen bewusst genderspezifische Produkte anbieten, sollte man nicht immer gleich die ideologische Keule herausholen", kritisiert der Marktforscher die Gegner der Kampagne.

Feministen geben sich damit nicht zufrieden. "Auf all diese Produkte gehört eigentlich ein Warnhinweis: ,Rosa macht Mädchen dümmer'", kommentiert das Frauenmagazin Emma. "Zum Wohl ihrer Profitraten vermüllt die Pink-Industrie den kleinen Mädchen das Gehirn." Heraus kämen Prinzessinnen, die nur eins im Kopf haben: Konsum.

 

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rosa-ueberraschungs-ei-feministen-beschuldigen-ferrero-der-verdummung-von-maedchen-1.1445761

 

(Bericht Nr. 3)

Der größte Ü-Ei-Laden Deutschlands steht in Spandau

Thomas Siebrecht ist der Herr der Ü-Ei-Figuren

Für viele Menschen bestehen die Kinder-Überraschungseier aus Schokolade und einem billigen Spielzeug in einem Plastikei im Inneren. Dieses wird, nachdem das Interesse daran nachlässt, schnell auch wieder entsorgt. Dieses kleine Spielzeug hingegen ist für Thomas Siebrecht Handelsware – und auch ein bisschen Lebensinhalt.

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Thomas Siebrecht zwischen seinen Ü-Eiern.

Er unterhält in der Jüdenstraße in der Spandauer Altstadt den einzigen Ü-Ei-Laden Berlins und den größten in Deutschland – den Ü-Ei-Punkt Berlin.

Millionen Einzelteile finden in dem kleinen Laden mit dem großen Lager Platz. In kleinen Tüten lagern Schildkröten neben Igeln oder allem was eben mal in einem Ü-Ei zu finden war. „Als wir 1990 hier eingezogen sind, war es wie ein Sechser im Lotto in der Altstadt ein Geschäft zu bekommen“, erzählt Siebrecht. Die Miete betrug damals 4000 DM. Heute ist der kleine Laden in der Jüdenstraße weit ab vom Schuss. Auch deshalb ist Siebrecht seit fünf Jahren mit einem Computerprofi am Werk. Über den Online-Shop werden die Ü-Ei-Figuren nun auch international verkauft.

Die Sammler sterben weg

Aber die Sammler sterben aus. Schon heute sind sie zwischen 40 und 80 Jahren alt. Häufig wird Siebrecht zu

Ue Ei Fassade Spandau 300x255 Der größte Ü Ei Laden Deutschlands steht in Spandau

1990 war er froh in der Altstadt einen Laden zu bekommen, heute ist wenig los.

Wohnungsauflösungen gerufen um die Sammlungen abzukaufen. „Ich war schon in Wohnungen, da war kein Platz mehr für Besuch“, erzählt der 50-Jährige. Aber heute sammle ja niemand mehr Irgend etwas. „Das sind doch schon alles kleine Elektrikerkinder. Die sammeln höchstens I-Phones“, meint er halb im Scherz. Heute hätten die Kinder keine Ruhe mehr für Sammlungen.

Dabei sind die älteren Figuren heute bares Geld wert. „Der große Boom kam 1989“, erklärt der Ü-Ei-Fachmann. „Drüben haben die damals alle angefangen zu sammeln. Ältere Sachen kosten deshalb schnell mal über 1000 Euro. Das neue Zeug ist Massenware.“ Er zeigt mir einen Satz mit 10 Pumuckelfiguren. Kürzlich machte er einen Tausch mit einem Geschäftsmann der jahrelang alle Pumuckelsätze in Deutschland aufgekauft hatte. „Heute sammelt er Bonbonfiguren“, sagt Siebrecht abfällig und meint damit die „normalen Figuren“. Er nahm 30.000 Teile aus dem Ü-Ei-Punkt mit und bezahlte mit einem Kultsatz Pumuckelfiguren.

Richtig scharf wäre Siebrecht auf einen kompletten Verkaufssatz, ein Display mit 72 Figuren. „Das gäbe schon mal 10.000 Euro“, meint er ein wenig träumerisch. „Aber das ist wirklich sehr selten.“ Eine Lieblingsfigur hat er jedoch nicht. „Alle meine Lieblingsstücke verkaufe ich – bin ja Händler“, erklärt er. „Wenn du einem Sammler seine Lieblingsfigur kaputt machst -  der stirbt“, wird nachgeschoben. Die Zerrissenheit zwischen Sammlertum und Händlereigenschaften will er wohl nicht erst aufkommen lassen. Das Telefon klingelt. „Ü-Eier kaufen wir nicht“, wehrt Siebrecht ab. Auf den ersten Blick ist er gern ein bisschen bärbeißig, es sind schließlich Ü-Ei-Figuren. „Wie alt ist das denn? Nein Älter ist keine Angabe – von wann? Vor 88 ist interessant.“ Die Anruferin könne ja mal ihre Figuren vorbei bringen, versprechen könne er jedoch nichts, schließt er das Gespräch. So geht es ihm den ganzen Tag. „Manchmal sag ich einfach: tun sie sich einen Gefallen und werfen alles in die gelbe Tonne.“

900 Euro für einen Beipackzettel

Das verrückteste: sogar die kleinen Beipackzettel sind wertvoll. Da sie früher niemand aufhob, werden sie heute ab 200 Euro

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Die Pumuckelsätze sind selten und dem entsprechend teuer. Fotos (3): Kirsten Stamer

gehandelt. Ein Kunde von ihm, ein reicher Geschäftsmann, hat kürzlich bei einem Freund 35 dieser Zettel erworben – für 900 Euro das Stück! Und bar bezahlt. So etwas gibt es auch noch. Insgesamt geht das Geschäft mit der Sammelleidenschaft jedoch zurück. Die alten Sammler sterben oder können es  sich nicht mehr leisten. „Ich hab manchmal das Gefühl jeder dritte Berliner lebt von Hartz IV“, sagt Siebrecht. Einer seiner Kunden starb kürzlich den perfekten Ü-Ei-Tod: auf einer Ü-Ei-Messe. „Er ist einfach tot umgekippt.“ Danach haben die Erben natürlich die Sammlung an ihn verkauft.

Während unseres Gesprächs geht ein älterer Mann in den Laden und verschwindet ohne einen Gruß im Hinterzimmer. Er kommt auch nicht wieder zurück. Irgendwann frage ich irritiert nach. „Da hinten sind die Erwachsenenfilme“, klärt mich Siebrecht auf. Noch ist der Ü-Ei-Punkt auch Videothek, aber mit dem Internet wird dies bald der Vergangenheit angehören. „Als wir aufgemacht haben, haben sie uns wegen den Videos den Laden eingerannt, heute macht es noch etwa 20 Prozent des Umsatzes aus.“ Siebrecht, ehemaliger Berliner Meister im Bodybuilding, machte sich schon mit 19 selbstständig und ist kürzlich 50 geworden. Einen Plan B hat er nicht und über die zu erwartende Rente macht er sich auch keine Illusionen. Es muss also weitergehen. Das Geld kommt nun vor allem von reichen Russen oder europäischen Geschäftsleuten. Immer mehr läuft über das Internet. So musste sich der eingefleischte Internethasser Siebrecht auch damit auseinander setzen. Aber es gibt auch schöne Tage, zu Weihnachten in etwa hat er zwei Sätze der Olympiade der Schlümpfe verkauft – zu 1500 Euro je Satz.

Kirsten Stamer

Quelle: www.mein-spandau.info/der-groesste-ue-ei-laden-deutschlands-steht-in-spandau_id2108/

 

(Bericht Nr. 4)

 - 01.12.2011

Männer im Ü-Ei-Paradies

Von Edwin Platt und Kornelia Hattermann
Die Sammlerbörse, die bisher an der Hemmstraße veranstaltet wurde, ist ins Bürgerhaus Hemelingen umgezogen. Zu der ersten Ausstellung von Überraschungseiern und Spielzeug kam interessiertes Publikum. Persönliche Gespräche und das Anschauen und Anfassen begehrter Objekte kann der Internet-Handel nicht ersetzen. Es herrschte eine lockere, fröhliche Atmosphäre am Sonntagvormittag bei Kaffee und belegten Brötchen.
 

Hemelingen. Für die neue Veranstaltungsstätte der Sammlerbörse, den Saal im Bürgerhaus Hemelingen, hatten sich zwölf Aussteller beim Veranstalter Wolfgang Maronde angemeldet, von denen elf ihre Schmuckstücke präsentierten. Neben den ungenießbaren Anteilen der Überraschungseier (Ü-Eier)waren Star-Wars-Bilder, Werder-Sammelalben, Kinderspielzeuge, Puppen und Teddys und dazu noch manch Kurioses zu sehen.

Wolfgang Maronde betreibt ein Geschäft in Kiel, in dem es täglich nebenher ums Tauschen von Ü-Eier-Inhalten geht. Maronde hatte einst damit begonnen, Telefonkarten zu sammeln. "Das ist das Kind im Mann", sagt er heute über die häufige Leidenschaft - die im Bürgerhaus ebenso viele Frauen wie Männer pflegen.

"Ferrero kennt keine Sammler", sagt er und meint damit, dass der italienische Süßwarenhersteller nicht explizit auf die Sammler eingeht. Kleine Setzkästen werden von Ferrero nicht in den Verkauf gebracht, sondern nur zu Werbezwecken an Händler übergeben. In diese Kästen können kleine Figurenserien gestellt werden, die dann, hinter Plexiglas und vor Landschaftstapete, zu besonderer Geltung kommen. Natürlich sind diese Kästchen bei allen Sammlern hoch beliebt. Die produzierte Stückzahl bleibt sehr gering.

André Feiler ist gut Freund mit Wolfgang Maronde und gibt seit vielen Jahren das Buch zur Sammelleidenschaft der Ü-Eier heraus. Mittlerweile hat das Werk einen Umfang von 1344 Seiten und ist mit festem Einband und als Taschenbuch zu haben. Den Wert seiner ausgestellten Stücke beziffert André Feiler im Bürgerhaus auf 40000 Euro. Der Autor wird als ein Experte bezeichnet, der Stücke als Fälschungen oder Originale einschätzen kann.

Überraschungseier seit 1974

"Die Ü-Eier gibt es seit 1974. Der Sammelboom setzte Anfang der Neunzigerjahre ein," erklärt André Feiler. "Die Preise für komplette Figuren aus den Siebzigern liegen im vierstelligen Bereich. Dann ist der Beipackzettel dabei, und vor allen Dingen darf kein Zubehörteil fehlen." Damals sei viel Zubehör im Staubsauger verschwunden, während die Figuren weiterlebten, erklärt Feiler die hohen Preise. Bettina Mensch sitzt gegenüber von André Feiler hinter ihren Schätzen und erklärt, wie sie an die vielen Plastikmodelle gekommen ist, oder besser, wie sie nicht mehr von ihnen lassen konnte.

"Mama, darf ich solch eine Figur haben," zog ihr Kind an ihrem Arm, als sie vor 19 Jahren über einen Flohmarkt ging.Ohne zu ahnen, auf was sie sich einließ, beruhigte sie ihren Quälgeist mit dem winzigen Plastikmännchen. Nach dem Auszug ihrer Kinder schien es unmöglich für Bettina Mensch, einfach alles wegzugeben oder aufzulösen. Sie war geprägt vom Sammeln einer bunten Plastikwelt.

Heute sitzt die Lehrerin von Fünf- bis Zehntklässlern der Oberschule im Park in Oslebshausen gerne in ihrem Hobbyzimmer zwischen ihren Figuren. Sie recherchiert in Ruhe mit dem Laptop in Internetportalen oder fügt Teile zusammen, einem Puzzle gleich, von dem man nicht wisse, was daraus werden könnte. "Das ist pure Entspannung für mich," sagt Bettina Mensch, die über drei Tische verteilt auch Mini-Schleichfiguren mitgebracht hat. Sie liebt an Basaren besonders den Kontakt zu anderen Sammlern und ihre Fachsimpeleien. Ebenso geht es Brigitte Kramer, die von der kleinen Enkelin Chiara und der großen Enkelin Natali eingerahmt wird. Kurzfristig hat sie sich entschlossen, Teddys und Puppen im Bürgerhaus auszustellen. "Puppenbörsen gibt es nicht mehr," sagt sie bedauernd.

Chiara und Natali wissen genau, mit welchen Puppen sie bei ihrer Oma nicht spielen dürfen. "Puppen gehen fast nur noch übers Internet," sagt Brigitte Kramer, "Da fehlt, doch was! Puppen muss man anfassen und sehen."

Sie zeigt außerdem ein Original DDR- Sandmännchen aus den Fünfzigerjahren, eine Pippi Langstrumpf mit roten, dicken Zöpfen und den Teddybär in Ledertrachtenhose, der schon viele Abenteuer bestanden hat, die ihre Spuren hinterlassen haben, der darüber aber sein sympathisches Lächeln bewahren konnte.

Der rege Besuch tummelte sich auf der Sammlerbörse bis das Heimspiel von Weder-Bremen angepfiffen wurde. André Feiler zieht Resümee: "Hier war mehr los als in der Hemmstraße." Vielleicht könne man beim nächsten Mal auch die Bühne und den Eingangsbereich als Ausstellungsfläche nutzen.

Sammlerlbörsen im Hemelinger Bürgerhaus hat Wolfgang Maronde für den 19. Februar, 26. August und 25. November 2012 geplant, Telefon 0171/ 2603105, Kosten pro Tisch (60 mal 120 Zentimeter) 10 Euro. Das Ü-Ei-Lexikon ist über www.ue-ei-universum.de oder www.feiler-verlag.de zu beziehen und kostet als Taschenbuch 16.95 Euro, gebunden 24.95 Euro.

 

 

( Bericht Nr.5 )

Die IAA der Überraschungseier

Dreieich - „Die Überraschungseierbörse ist für Sammler das, was die IAA für Autofans ist“, sagt Klaus Eller von der Firma Collect-it. Er sitzt in seinem Büro an der Eisenbahnstraße 102 und ist umringt von Überraschungseier-Figuren. Von Enrico Sauda

© Sauda

Klaus Eller ist Herr der Überraschungseier.

Schlümpfe, Happy-Hippos und Tapsi Turtles stehen auf seinem Schreibtisch, auf der Ablage und auf dem schmalen Rand seines Flachbildschirms. Die langen Regalreihen, die an den Wänden dieses Raumes angebracht sind, bersten förmlich vor Figuren.

Der 48-Jährige, ist mit Firmengründer Ulrich Schwarz und Partner Michael Steiner Teilhaber des Unternehmens und eifrig damit beschäftigt, die nächste Börse, die am Sonntag, 27. März, wie immer im Bürgerhaus an der Fichtestraße über die Bühne gehen wird, vorzubereiten. „Es steckt natürlich ein ziemlich hoher organisatorischer Aufwand dahinter, aber wir sind ein eingespieltes Team. Das klappt alles reibungslos“, so Eller. Kein Wunder, schließlich ist es am Sonntag die 75. Ausgabe dieser Veranstaltung, die 1994 erstmals stattfand.

„Börsen sind besser als das WWW“

Seinerzeit noch im Bürgersaal Buchschlag mit 50 Ausstellern und gut 500 Besuchern. „Es hat uns damals wirklich überrascht, dass so viele Leute gekommen sind“, erinnert sich Ulrich Schwarz. Danach wuchs die Börse stetig und fand auch in anderen Gemeinden statt. „Zu unseren besten Zeiten hatten wir 26 Börsen im Jahr“, sagt Eller. Ende der 90er bis zum Jahr 2000 boomte der Überraschungseier-Sammler-Markt. Aber er brach in den folgenden Jahren sichtlich ein.

„Inzwischen hat er sich auf einem nicht allzu hohen Niveau wieder eingepegelt“, analysiert Eller. Mit der Währungsumstellung auf den Euro ging das Interesse zurück und damit auch die Anzahl der Veranstaltungen. „Das hat aber nichts mit dem Euro zu tun“, weiß Eller.

Es liege vielmehr am Internet und an den dortigen Möglichkeiten. „Aber die Börsen sind auf jeden Fall besser als das World Wide Web“, weiß Eller aus Erfahrung. „Hier sieht man, was man kauft und erkennt somit auch gleich Fälschungen.“ Eller, Steiner und Schwarz sind Experten in Sache Ü-Ei. Sie veranstalten nicht nur die Börse, sondern veröffentlichen mit dem Fantasia Verlag in regelmäßigen Abständen einen Ü-Ei-Katalog und haben auch ein Fälschungsbuch für Sammler herausgebracht.

Börse hat auch ihr Erscheinungsbild geändert

Doch der persönliche Kontakt sei nicht ersetzbar und deshalb gebe es noch Börsen wie die Dreieicher. „Aber wir sind die größte“, betont Eller. Gut 100 Aussteller präsentieren mehr als 1 000 Interessierten ihre Produkte. „Die Besucher kommen aus ganz Europa zu uns.“ Und auch die Aussteller kommen aus dem näheren und ferneren europäischen Ausland.

Die Börse bietet seit Jahren mehr als Überraschungseier, auf Anregung von Sammlern kamen weitere so genannte Trendartikel dazu. Unter anderem Sammelkartenspiele wie etwa „Yu-Gi-Oh!“- oder „Pokémon“-Karten. „Der letzte Schrei sind momentan die ,Force Attax’-Karten“, weiß Eller. „Unser Vorteil ist, dass wir flexibel sind und sehr schnell auf Trendwechsel reagieren. Aber wir können sie natürlich nicht beeinflussen.“ Überhaupt hat die Börse im Laufe der Jahre nicht nur ihren Standort - von Buchschlag ging es nach Sprendlingen -, sondern auch ihr Erscheinungsbild geändert. So stehen seit 2008 nicht mehr Aussteller auf der Bühne, sondern dort finden große Kartenspielturniere statt, an denen weit mehr als 100 Spieler teilnehmen. Und auch Gold an- und verkauf bieten die Macher seit neuestem an.

Und anlässlich des Jubiläums ist der Eintritt am Sonntag frei. „Aber wir sammeln für die Opfer in Japan und freuen uns über jeden, der etwas spendet“, sagt Eller. Das Geld geht zunächst an die Caritas.

 

(Bericht Nr.6)

Woran Sie ein wertvolles Überraschungsei erkennen

Figuren aus Überraschungseiern sind bei Sammlern beliebt. Doch nicht jede ist auch wertvoll: Die Figuren müssen mehrere Eigenschaften erfüllen.

Etwas zum Naschen, etwas zum Spielen, eine Überraschung: Einem alten Fernseh-Werbespot zufolge sollte eine Mutter genau das ihrem quengelnden Kind mitbringen. Was sie dann brachte? Klar – ein Überraschungs-Ei natürlich. Besonders die Figuren lassen Kinderherzen höher schlagen. Teilweise sind sie auch zu wertvollen Sammlerstücken geworden – das Ü-Ei ist Kult. Ein „Kult-Produkt“ kann man aber nicht einfach so erfinden, meint Felix Theato, Marketing-Chef für den Bereich „Kinder“ beim Überraschungs-Ei-Hersteller Ferrero. „Zum Kult machen es immer erst die Menschen, denen das Produkt gefällt und die dieses Produkt kaufen“, so Theato. „Ich glaube, jeder hat seine eigene, besondere Beziehung zum Ü-Ei. Und an dieser Beziehung ist nicht nur der Kopf, sondern vor allem das Herz beteiligt.“

Foto: picture-alliance / ZB/Zentralbild Das Ü-Ei: Wer ins Sammelgeschäft einsteigen will, sollte Original und Fälschung auseinander halten können
Hintergrund

In ihr (Sammler-)Herz haben Tausende Menschen die Überraschungsei-Figuren geschlossen. Sie haben ganze Regalwände damit vollgestellt und sind bereit, für besonders seltene Exemplare Hunderte von Euro auf den Tisch zu blättern. Um ihrer Leidenschaft zu frönen, Figuren zu tauschen und zu verkaufen, organisieren sich die Sammler im Internet, besuchen Flohmärkte und spezielle Börsen – die größte von ihnen findet vier Mal jährlich im hessischen Dreieich statt. Die Liebe zu den Figuren geht quer durch alle Altersschichten. Raffinierte Sammler haben spezielle Schütteltechniken entwickelt, um schon im Laden zu erkennen, ob das Ei einen Hauptgewinn in Form einer Figur enthält – oder eine Niete, also Puzzle oder anderes Spielzeug zum Zusammenbauen.

Ob Pumuckl, Asterix, die Schlümpfe, Herr der Ringe oder Micky Maus: Es gibt kaum einen Comic- oder Kino-Helden, der nicht schon mal den Weg ins Schoko-Ei gefunden hat. Nur weil man eine Figur im Ü-Ei findet, ist sie aber noch nicht zwingend wertvoll. Das zeigt sich erst mit den Jahren. Zwar zahlen Sammler sogar für Figuren aus der aktuellen Schweine-Serie „Duell in der Küche“ schon drei bis fünf Euro – und damit ein Vielfaches des Kaufpreises für ein Ei, der je nach Geschäft bei 40 bis 90 Cent liegt.

Besonders wertvoll sind jedoch die frühen Serien aus den 70er- und 80er-Jahren, einfach deshalb, weil ältere Figuren über die Jahre verloren oder kaputt gegangen und damit seltener sind. 1975 fand beispielsweise der tapfere Gallier Asterix den Weg ins Ei, in einer Serie gemeinsam mit den Figuren Miraculix, Troubadix und Majestix. Letztere kommen auf Katalogwerte von rund 50 Euro, Asterix selbst ist die wertvollste Figur aus diesem Satz und kommt auf 180 Euro. Figuren aus der Schlumpfserie von 1983 können immerhin bis zu 150 Euro einbringen. In welchem Anlagesegment lassen sich schon Renditen von 15.000 bis 20.000 Prozent einfahren?

Quelle:

Wahre Werte

(Bericht Nr. 7)

 

Eine böse Überraschung

Das Ü-Ei: Spiel, Spaß und Spannung? Das sind mindestens zwei Dinge zu viel - meint die Kinderkommission des Deutschen Bundestages.
  • Foto: Martha Schlüter
  • Das Ü-Ei: Spiel, Spaß und Spannung? Das sind mindestens zwei Dinge zu viel - meint die Kinderkommission des Deutschen Bundestages.
Droht Gitti Gernegroß, Lisa Lieblich und Co das Aus? Die Kinderkommission des Bundestages hält Spielzeug und Süßigkeiten für eine teuflische Kombination – und stellt das „Ü-Ei“ in Frage. Politiker, Ärzte und Sammler proben den Aufstand.

Wer hat einen rosa Kussmund, verführerisch lange Wimpern und zaubert Kindern wie Erwachsenen einen seligen Ausdruck aufs Gesicht? Es ist Lisa Lieblich, ein Schaf. Ginge es nach Miriam Gruß – kein Schaf, sondern FDP-Politikerin – hätte Madame Lieblich allerdings wohl nie das Licht der Welt erblickt. Denn sie gehört zu einer besonderen Spezies, ist eines von unzähligen Kleinstlebewesen, die seit 1974 aus Überraschungs-Eiern schlüpfen. Die will die Kinderkommission des Bundestages, deren Vorsitzende Gruß ist, nun im wahrsten Sinne des Wortes zerschlagen.

„Keine Koppelung von Nahrungsmitteln und Spielzeug“, heißt es in einem dreiseitigen Papier auf Bürokratendeutsch – unter der Überschrift: „Die Kinderkommission fordert“. Im Klartext: das Aus fürs Ei. Begründung: Kinder könnten eine böse Überraschung erleben und die im Ei steckende gelbe Verpackung für die Figuren verschlucken.

Quelle: Abendzeitung

(Bericht Nr. 8)

 

Politiker wollen Überraschungsei verbieten

Kinder und Erwachsene lieben es - aber deutsche Politiker wollen jetzt das Überraschungsei verbieten: Eine Bundestagskommission fordert aus Sicherheitsgründen die strikte Trennung von Lebensmitteln und Spielzeug. Auch bestimmte Cornflakes-Packungen sind bedroht.

 

07.08.2008

Angst um Kinder

Politiker wollen Überraschungsei verbieten

Kinder und Erwachsene lieben es - aber deutsche Politiker wollen jetzt das Überraschungsei verbieten: Eine Bundestagskommission fordert aus Sicherheitsgründen die strikte Trennung von Lebensmitteln und Spielzeug. Auch bestimmte Cornflakes-Packungen sind bedroht.

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Überraschungsei: Politiker halten es für ein Sicherheitsrisiko Überraschungsei: Politiker halten es für ein Sicherheitsrisiko

Berlin - Das Überraschungsei gibt es schon seit 1974 - aber nun droht ihm das Aus. Denn die Kinderkommission des Bundestags plant ein Verbot der Schoko-Süßigkeit mit Innenleben.

Jegliche Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug solle verboten werden, heißt es nach Angaben der "Welt" in einer Empfehlung gegen "Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Kinder im Alltag". Dazu gehören nach Ansicht des Kommissionsmitglieds Miriam Gruß (FDP) auch Cornflakes mit Spielzeug. "Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielzeug und Nahrungsmitteln", argumentiert sie. Konkrete Unfallzahlen mit verschluckten Plastikfiguren habe Gruß aber nicht vorgelegt, berichtet die Zeitung.

Die Frankfurter Süßwarenfirma Ferrero, die jährlich millionenfach das Ü-Ei verkauft, habe mit Empörung reagiert: "Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass durch die Kombination von Spielzeug und Lebensmittel eine erhöhte Gefahr ausgeht", sagte Pressesprecherin Elise Glaab. "Bei der Kinderüberraschung wird das Spielzeug durch eine Kapsel von der Schokolade getrennt." Auch eine EU-Spielzeugsicherheitsrichtlinie von 1988 sehe kein Verbot von Kombinationsprodukten vor, außerdem hätten extern zertifizierte Institute das Ü-Ei für ungefährlich befunden.

 

Die Nachfrage nach dem Schoko-Ei, in dem sich in der gelben Kapsel eine Spielzeugüberraschung befindet, ist groß: Jährlich kommen etwa 20 Figurenserien und 150 Bausätze auf den Markt.

Die Kinderkommission hat der "Welt" zufolge noch andere Pläne für einen besseren Schutz der Kinder:

 

  • Sie will eine Fahrradhelmpflicht für Kinder und Jugendliche durchsetzen.
  • Für Schulbücher soll leichteres Papier verwendet werden, damit Kinder weniger Gewicht mit sich herumschleppen müssen; Taschenbücher statt gebundener Buchausgaben könnten empfohlen werden.
  • Schulen sollen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Schüler möglichst viel Arbeitsmaterial wie Malkasten oder Sportschuhe in der Schule lassen können.

Quelle: SPON

(Bericht Nr. 9)

BILD-Zeitung

 

Quelle: Alle Größen

(Bericht Nr. 10)

Amt streitet mit Hartz-IV-Empfänger um Überraschungseier
23-Jähriger betreibt Handel
 
Amt streitet mit Hartz-IV-Empfänger um Überraschungseier.
Ärger wegen kleiner runder Schokoeier | FOTO: DPA
 
Detmold (dpa). Böse Überraschung: Ein Hartz-IV-Empfänger aus Detmold muss wegen einer Sammlung von Figuren aus Überraschungseiern um sein Arbeitslosengeld II bangen. Die zuständige Behörde vermutet, dass der 23-Jährige einen schwunghaften Handel mit den Plastikfiguren betreibt und davin leben könnte. Nach wie vor weigere sich der Mann, dem Amt die geforderten Kontoauszüge zur Verfügung zu stellen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch und bestätigte Medienberichte. Jetzt läuft die Frist ab. Danach will das Amt die Unterstützung streichen. So könnte der Streit vor dem Sozialgericht landen.

 

Die Kopie eines Kontoauszugs habe den Stein ins Rollen gebracht, sagte die Sprecherin der Behörde "Lippe pro Arbeit", Maike Delang.

 

Demnach hatte der 23-Jährige 70.000 Euro auf dem Konto. Woher der Auszug im Januar kam, will sie nicht sagen. Aber seitdem versucht das Amt die Vermögensverhältnisse des Mannes aufzuklären, der mit seiner Mutter Arbeitslosengeld II bezieht. Der Mann habe zwar nach einigem Drängen Auszüge vorgelegt. "Die waren aber weitgehend geschwärzt." Erkennbar seien jedoch Kontobewegungen für An- und Verkauf solcher Figuren gewesen, einige über 50 Euro, sagte Delang.

 

 


"Niemand will ihm das Sammeln verbieten", betonte Delang. Wenn er aber viel Geld damit verdiene, müsse die Behörde dem nachgehen. Zweifel an der angeblichen Mittellosigkeit des 23-Jährigen hatte Anfang April auch ein Zeitungsbericht über den Mann genährt. Dort war von mehr als 1.000 Figuren die Rede gewesen - ohne die Unmengen doppelter Figuren und Spielzeuge. Es gebe Figuren wie den Stelzenschlumpf, die unter Sammlern bis zu 1.000 Euro wert seien. Er sammle seit Jahren und kaufe die Eier "palettenweise oder im Karton", wurde der junge Mann damals zitiert.

"Das stimmt nicht", sagte der 23-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Er betreibe zusammen mit fünf Gleichgesinnten eine Internetseite zu Überraschungseiern. "Gemeint waren damals die Käufe aller sechs Sammler zusammengenommen." Er selbst kaufe nur zwei bis drei pro Woche. "Und ich habe nur rund 400 Figuren." Handel treibe er nicht.

"Ich habe immer alles wahrheitsgemäß angegeben." Nun ließ er ein den Wert seiner Sammlung begutachten. Ergebnis: 27 Euro.
Die Behörde bleibt dennoch misstrauisch. "Das ist kein alltäglicher Fall und Herr J. kein "normaler Kunde"", sagte Delang.

Wenn die geforderten Kontoauszüge nicht vorgelegt würden, müsse "Lippe pro Arbeit" die Unterstützung in Höhe von 287 Euro plus Miete streichen. So wird es wohl kommen, denn der 23-Jährige will stur bleiben. "Ich richte mich auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ein." Auf seiner Homepage werden bereits Unterstützer gesucht - Motto: "Freiheit für den Eiermann!".

Quelle: nw-news

(Bericht Nr. 11)


Kurios: US-Zoll beschlagnahmt Ü-Ei

USA - Weil sie ein Ü-Ei im Gepäck hatten, sind eine Frau und ihre zwei Söhne an der amerikanisch-kanadischen Grenze von Zollbeamten festgehalten worden. Die Einfuhr der Süßigkeit steht in den USA unter Strafe.

© dpa

Ü-Eier sind in den USA illegal. Ihre Einfuhr steht unter Strafe.

Die Kanadierin Linda Bird wollte mit ihren zwei Söhnen ihre Töchter in Ontario (Kanada) besuchen. Den Weg durch Minnesota und somit über die amerikanische Grenze wählte sie nur, weil sie glaubte, so schneller ans Ziel zu kommen. Doch da hatte sie sich gewaltig getäuscht!

Denn bei einer Routinekontrolle hatten US-Zollbeamte in ihrem Gepäck ein einzelnes Überraschungsei gefunden. Nachdem die Personalien geklärt waren, wurde die Mutter im Büro der Zollbeamten darüber aufgeklärt, dass die Einfuhr von Überraschungseiern in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten verboten ist und sogar unter Strafe steht. Der bis dahin ahnungslosen Frau wurde erklärt, dass sie mit dem Ü-Ei im Gepäck riskiere, 300 Dollar (rund 225 Euro) Bußgeld zahlen zu müssen.

Sieben Seiten lange Anleitung zur Zerstörung des Ü-Eis

Während Spiel, Spaß und Schokolade in Form von Überraschungseiern auf der ganzen Welt beliebt sind, hat man in den USA Angst davor, dass Kinder den Inhalt des Eis verschlucken könnten. Ein Gesetz aus dem Jahr 1938 verbietet deshalb nicht essbare Gegenstände in Süßigkeiten.

Die Strafe blieb der Kanadierin dann doch erspart. Stattdessen hat ihr die US-Regierung eine sieben Seiten lange Anleitung geschickt, wie sie das Überraschungsei zu entsorgen hat.

Quelle: rosenheim24.de

(Bericht Nr. 12)

Wo Schlümpfe schlüpfen

 
dpa
 

Bemützte Eier: Kinder-Überraschungseiner, die aus Anlass der 28. Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen Schirmmützchen verschiedener Nationen tragen, liegen im März 2004 in Potsdam zum Verkauf bereit.

 

Happy Hippos statt Sex und Crime: Das Überraschungsei ist das meistverkaufte Spielzeug der Welt - und seit jeher gewaltfreier Raum. Selbst "Star Wars"-Star Luke Skywalker durfte nur als niedliches Nilpferd in die gelbe Kapsel. Trotzdem hätte die EU die Eier fast verboten. Von Katja Iken

 

In Italien neigen die Ostereier zur großen Geste. Quietschbunt verpackt, mit voluminöser Schleife versehen und gern mal mannshoch, mangelt es ihnen doch an inneren Werten. Heißt: Was soll die gigantische Schoko-Hülle, wenn darunter doch nur gähnende Leere herrscht? Das muss sich auch Michele Ferrero gedacht haben, als er zur Osterzeit 1974 durch die Turiner Innenstadt streifte. Warum den Eiern nicht einen Sinn geben, das Nichts unter der Schokoschale mit Inhalt füllen? So wurde sie geboren, die Idee zum Ü-Ei.

Der Geistesblitz, Produkte zu Werbezwecken mit kleinen Beigaben zu versehen, ist indes schon deutlich älter. Die Firma Sanella etwa erzielte enorme Erfolge mit ihren sogenannten "Margarine-Figuren": elfenbeinfarbenen Hartplastik-Objekten, heiß begehrt von den Kindern der Nachkriegszeit, ebenso wie die Nachahmer-Produkte, mit denen die Hersteller von Haferflocken, Tabak, Schuhcreme oder Kaffee um die Gunst der Kunden warben.

Inspiriert von dieser seit den fünfziger Jahren florierenden Praxis erfand der Zuckerbäcker aus dem Piemont bei seinem Schaufensterbummel das Überraschungsei. Sofort, so die Legende, eilte er zurück nach Alba und ließ eine Fabrik für kleinteiliges Plastikspielzeug errichten. Zwischen zwei hohle Schokoladenhälften - außen braun, innen weiß - gepresst, sollte die Überraschung im Ei die Gunst der verspielten Schleckermäuler rund um den Globus erobern.

Glückliche Nilpferde, glückliche Firma

Es wurde ein Welterfolg. Ebenso wie Nutella, von Firmengründer Pietro Ferrero nach dem Zweiten Weltkrieg erfunden, um die teure Schokolade durch eine nahrhafte, billige Nuss-Nougat-Creme zu ersetzen. Und, ebenso wie die Kalorienbombe im Glas, ein uritalienisches - und kein deutsches - Produkt, für das es hierzulande irrtümlicherweise oft gehalten wird. Allerdings war Deutschland das Land, in dem das Ü-Ei am meisten für Furore sorgte. Stetig steigende Umsätze bewegten Ferrero dazu, Serien nur für den deutschen Markt zu entwerfen - und einen Deutschen zum obersten Eiermann zu küren: Horst Mann.

Bis 1981 steckte das Schokoladenimperium nur handbemalte, meist aus der Disney-Welt entsprungenen Hartplastik-Figuren wie Goofy, Micky und Ede Wolf ins Ei. Dann stellt es den Designer an, um sich neue Kinder-Überraschungen auszudenken. Mit "Slime", giftgrünem Glibber in der Dose, hatte sich Horst Mann bereits einen Namen in der Spielzeugbranche gemacht. 1982 wechselte er zu Ferrero, um fortan wenige Gramm Plastik zu purem Kinderglück zu formen. Ein Jahr später brachte Mann mit den Schlümpfen die erste Sonderserie ins Ei - und löste einen ungeahnten Sammelboom aus. Kinder trugen ihre gesamten Ersparnisse an den Kiosk, um "in jedem siebten Ei" das Hüpfschlumpfinchen, den Negerkussschlumpf oder den Eierlaufschlumpf zu ergattern - heute allesamt kostbare Sammlerstücke.

Auf die Schlümpfe folgten 1986 die "Happy Frogs", Manns erste eigene Kreation; 1988 landete er mit den "Happy Hippos" einen unvergleichlichen Verkaufsrekord. Ein freudig dreinblickendes Stein-Nilpferd in Taiwan brachte Mann während einer Reise auf die Idee. Überraschungseier avancierten zum meistverkauften Kinderspielzeug der Welt - in mehr als 40 Ländern wird geschüttelt und gewogen, geknackt und genascht, gebastelt und gerätselt, was das Zeug hält.


Haben Sie auch eine Sammelleidenschaft von der die Welt unbedingt erfahren muss?



Spiegel der Popkultur

Nur in Afrika und den USA dürfen keine bunten Figuren aus den Eiern schlüpfen, zu groß die Angst davor, dass der Nachwuchs den Plastikinhalt mitsamt der Schale verspeisen könnte. Ein Schreckenszenario, das vor ein paar Jahren britische und griechische EU-Parlamentarier auf den Plan rief. Gemeinsam sagten sie dem Erfolgs-Ei den Krieg an, doch scheiterten die Ü-Ei-Sicherheitsbedenkenträger: Pünktlich zum 30. Geburtstag im Jahr 2004 stellte die Europäische Union dem Ei die hochoffizielle Unbedenklichkeitsbescheinigung aus.

Im gleichen Jahr adelte das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst das Phänomen Ü-Ei mit einer großen Schau rund ums Schokoladen-Geburtstagskind. Zurecht: Was viele als schrillen Kitsch abtun, ist längst zum Spiegel der Pop-Kultur und des Zeitgeschmacks geworden. Mit Figuren wie den Waldtieren, Alice im Wunderland, Biene Maja, Pumuckl, Captain Cook und den Simpsons haben Märchen und Mythen, Film und Fantasy der vergangenen vier Jahrzehnte Einzug ins Ei gehalten.

Putzig, handlich, kunterbunt. Eine Verdichtung von Modeströmungen - und der Plastik gewordener Beweis dafür, dass der Spieltrieb längst nicht mit der Pubertät endet. Gerade mit Mini-Puzzles, zusammensteckbaren Straßenkreuzern, Astronauten und Geschicklichkeitsspielen ist es der Marketing-Abteilung von Ferrero gelungen, auch Jugendliche und Erwachsene an das Ei zu binden - was für manche zur regelrechten Obsession werden kann.

Luke Eiwalker: Botschafter für den Frieden

Nachdem die Sammlergemeinde allein in Deutschland bis 1993 auf rund eine Million anwuchs, legte sich das Fieber danach merklich. Derzeit gehören rund 300.000 Ei-Liebhaber zum harten Sammlerkern. Bevor sie sich auf Internetportalen wie www.eierlei.de, www.ue-ei-world.de und www.ue-ei-sammelei.de austauschten, trafen sich die Ü-Ei-Fans auf den Flohmärkten. Wer wirkliche Raritäten ersteigern will, muss bereit sein, bis zu 2000 Euro auszugeben - und sollte sich gut auskennen, denn der Handel mit Fälschungen floriert.

Zwei Dinge übrigens sind nie in die Ü-Eier hineingeschlüpft, obwohl sie doch sonst die Geschicke auf unserem Planeten lenken: Sex und Gewalt. Keine barbusigen Schlumpfinchen, keine Pumuckl mit der Waffe im Anschlag, nichts. Daher hatten auch die "Star Wars"-Ikonen mit ihren Lichtschwertern und Klonkriegern nur als Nilpferd-Doubles, die allem martialischen abschworen eine Chance. Erst als "Luke Eiwalker", "Happy Han" und "Erzwo Hippo" durften sie mitmischen, in der kleinen, heilen Ü-Ei-Welt.

Das Überraschungsei als globaler Friedensbotschafter - mehr Sinn kann man eigentlich nicht zwischen zwei Schoko-Hälften pressen. Michele Ferrero und seinem Schaufensterbummel sei dank.

Quelle: Wo Schlümpfe schlüpfen

 

(Bericht Nr.13)

Ein Extrahaus nur für Überraschungseier

Sammeln, 04.09.2008, Carolina Meinert und Michael Osterhaus

 

 

Duisburg. Horst Wagner aus Duisburg sammelt Überraschungseier aus Leidenschaft. Der 68-Jährige besitzt mittlerweile 90 Prozent aller Ferrero-Sammelartikel.

Wenn Horst Wagner Überraschungseier sieht, juckt es ihn in den Fingern. Nicht wegen der Schokolade, denn die darf der Diabetiker gar nicht essen, sondern wegen des Inhalts. „Ich besitze 90 Prozent aller Ferrero-Sammelartikel“, sagt der 68-Jährige.

 

Insgesamt hat Horst Wagner 30.000 Sammler-Artikel. Foto: Carolina Meinert Insgesamt hat Horst Wagner 30.000 Sammler-Artikel. Foto: Carolina Meinert

Die rot-weiße Alufolie knistert. Der 68-Jährige beginnt das Überraschungs-Ei zu pellen. Die Schokoladenschale knackt unter dem Druck seiner Finger auseinander. Ein gelbes Plastikei erscheint. Ploppend zerfällt es in zwei Teile. Dann fällt die Spannung von Wagner ab. Ein Spielzeug-Auto kommt zum Vorschein. Schnell greift der Rentner nach seinem Vergrößerungsglas, ohne das er kaum noch etwas sehen kann. Er dreht und wendet das Spielzeug unter der Linse. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. „Das ist ein Smart, den habe ich noch nicht“, sagt er.

Ein Hobby für Körper und Geist

 

 Horst Wagner packt ein Ü-Ei aus, dabei juckt es ihn noch immer in den Fingern. Foto: Carolina Meinert Horst Wagner packt ein Ü-Ei aus, dabei juckt es ihn noch immer in den Fingern. Foto: Carolina Meinert

Das Auto landet zwischen vielen anderen Miniatur-Spielzeugen und Figuren in einer Kiste. Später wird Horst Wagner alles sortieren. Jedes Einzelteil wird er mit Hilfe eines Katalogs einer Serie zuordnen. Dann kommt es zu den anderen Stücken der Serie in eine andere Kiste, versehen mit dem Erscheinungsdatum. Von diesen Kisten hat der leidenschaftliche Sammler tausende. „Im Haus, in der Garage, unter dem Bett, auf dem Schrank, im Anbau, im Grunde genommen überall“, sagt Wagner. Sogar ein zusätzliches Haus hat der Duisburger gekauft, in dem er ausschließlich seine Sammlerstücke unterbringt. „Ich habe weltweit die größte Ferrero-Sammlung“, sagt Wagner.

 

Die Happy Hippos gibt es auch als große aufblasbare Gummifiguren. Foto: Carolina Meinert Die Happy Hippos gibt es auch als große aufblasbare Gummifiguren. Foto: Carolina Meinert

Geschätzte 30.000 Teile hat Horst Wagner auf etwa 300 Quadratmetern untergebracht. An sein erstes Ü-Ei kann er sich nicht mehr erinnern und auch ein Lieblingsstück hat er nicht. Als der gelernte Bergmann vor 17 Jahren Frührentner wurde, suchte er eine Beschäftigung und begann zu sammeln. „Mit Besuchen auf Trödelmärkten und Sammlerbörsen halte ich mich körperlich fit. Das ist mein erstes Hobby“, sagt er. Das zweite sei das Sammeln und Sortieren der Stücke. Das halte geistig fit und schule das Erinnerungsvermögen.

Die teuerste Figur kostete 850 DM

 

Info

Wissenswertes

Allerlei Fakten zum Überraschungsei.

Erfinder der Überraschungseier ist die Süßwarenfirma Ferrero. Das Ei besteht aus 20 Gramm Schokolade. Von innen ist es weiß, von außen braun. In dem Schoko-Ei befindet sich ein gelbes Plastikei, in dem Gimmick-Figuren oder Spielzeug zum Zusammenbauen verpackt sind.

In Deutschland gibt es Kinder-Überraschungseier mit dem versteckten Spielzeug seit 1974. Seit 1981 ist der rot-weiße Eiermann "Üi" das Markenzeichen, davor war es ein spielender Junge mit blauer Arbeitshose und grün-weißem T-Shirt.

Weltweit bringt Ferrero jedes Jahr ewta 20 neue Figurenserien und 150 Spielzeuge zum Zusammenbauen auf den Markt. Die erste Figurenserie erschien 1981 und hieß "Erkennst du deinen Schlumpf?".

Quelle: Wikipedia

„Sie könnten mich in Japan anrufen und nach jeder beliebigen Figur fragen. Ich könnte genau beschrieben, wo sie zu finden ist“, sagt Horst Wagner. Fragt man ihn beispielsweise nach dem Indianer mit dem Tomahawk, muss er nicht lange überlegen. Schnell geht er durch den schmalen dunklen Flur aus dem Wohnzimmer in den Anbau. Dort geht es eine enge Holztreppe hinauf. Plötzlich bleibt Horst Wagner stehen. Eine Wand aus nummerierten Kisten ragt rechts neben dem Treppengeländer bis unter die Zimmerdecke. Vorsichtig zieht der Rentner eine der Kisten heraus. Durch den durchsichtigen Plastikdeckel lächelt tatsächlich der Indianer mit Tomahawk.

 

Horst Wagner hat noch 2600 ungeöffnete Eier. Foto: Carolina Meinert Horst Wagner hat noch 2600 ungeöffnete Eier. Foto: Carolina Meinert

Viele der Figuren, Spielzeuge, Hütchen, Modellflugzeuge, Puzzle, Aufnäher und Plastikeier hat er doppelt. Verkaufen will er sie nicht. „Vielleicht begegne ich irgendwann mal jemandem, der mit mir tauscht“, sagt er. Wenn Horst Wagner niemanden findet, der seine Leidenschaft teilt, wendet er sich an Händler: „Dort kann ich die Figuren kaufen, sagt er. Von den Händlern bekommt er einige Figuren sogar schon zwei bis drei Monate, bevor sie in den Supermarktregalen stehen. So lassen seine guten Beziehungen die Sammlung immer weiter wachsen.

Besonders stolz auf die „Olympiade der Schlümpfe“

Durch einen Händler ist er auch an das teuerste Stück seiner Sammlung gelangt, den Hans im Glück. „Die Figur hat damals 850 DM gekostet“, sagt er. Besonders stolz ist der Sammler jedoch auf die „Olympiade der Schlümpfe“. Das ist das erste Diorama, ein Olympiastadion aus Pappe, in dem zehn Schlumpffiguren ihr Können im Seilhüpfen, Eierlaufen oder Sackhüpfen zeigen. "Das komplette Diorama ist etwa 5.000 Euro wert", sagt Horst Wagner. Er sammelt weiter, nicht weil er mit einem Verkauf seiner Sammlung einmal viel Geld machen will, sondern weil er zu Ende bringen möchte, was er angefangen hat. „Der Reiz des Sammelns ist es, eine Serie zu komplettieren“.

 

(Bericht Nr.14)

31 Dezember 2007

Supreme-Auktion bei eBay: Über 1 Million Überraschungseier kommen unter den Hammer!

38 Jahre lang hat Ingrid Voogt gebraucht, um über eine Million Originalfiguren aus den beliebten Ferrero-Überraschungseiern zusammenzutragen. Nun kommen sie alle unter den Hammer. Die auf 500.000 Euro geschätzte und weltweit sicherlich einmalige Sammlung wird bei eBay verkauft. Dank der passenden Supreme-Technik wird sie bestimmt viele Besucher anlocken.

Die Sammelleidenschaft treibt viele Menschen an. Die einen sammeln Bierdeckel, die anderen Stofftiere oder kleine Miniaturautos. Manchmal hält der Sammeltrieb Jahrzehnte vor. Das ist zwar selten, bringt aber in der Regel eine überaus beeindruckende Kollektion hervor. Davon weiß Ingrid Voogt aus Duisburg ein Lied zu singen - ein Ferrero-Lied.

In den letzten 38 Jahren hat Ingrid Voogt kein Überraschungsei an sich vorübergehen lassen. Unermüdlich hat sie ein Ei nach dem anderen aus seinem leckeren Schokoladenmantel gepellt, um den wertvollen und von der Auflage her limitierten Inhalt in Sicherheit zu bringen. Dapsy Dinos, Funny Fanten und die Happy Hippos: Nicht nur in jedem siebten Ei ist ganz schön etwas los.

Die Sammlung von Frau Vogt besteht inzwischen aus über einer Million Originalteilen. Die ganze Kollektion belegt zurzeit acht Räume mit 280 Quadratmetern Fläche. Monika Zehmisch von der neuen medien werkstatt betreut nun als eBay-Verkaufsagentin die Veräußerung der Sammlung, die in einem angemieteten Keller untergebracht ist. “Hierbei handelt es sich anscheinend um die größte Überraschungseier-Sammlung der Welt. In Sammlerkreisen wird der Wert der Auktion auf eine halbe Million Euro geschätzt. Sie enthält auch viele extrem seltene oder gar einzigartige Fehlproduktionen und Farbvarianten, nach denen sich die Sammler alle Finger lecken werden.”

Überraschung: Die Sammlung sucht einen neuen Besitzer!
Aus gesundheitlichen Gründen trennt sich Ingrid Voogt von ihrer Sammlung. Sie hat sich dafür entschieden, die Kollektion auf dem eBay-Marktplatz zu verkaufen, um auf diese Weise einen solventen Käufer zu finden. Interessieren sich mehrere Sammler für die liebevoll gepflegte und zum Teil in extra angefertigten Setzkästen untergebrachte Kollektion, so können sie in einem Bietergefecht selbst herausfinden, wem die Überraschungseierfiguren in Zukunft gehören sollen.

Verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf der Auktion ist Monika Zehmisch, Autorin des Data-Becker-Buchs “Webselling - Einfach selbstständig machen mit eBay” und hauptberuflich eBay-Verkaufsagentin und -Expertin. Sie berät ihre Kunden im Vorfeld der Auktion, kümmert sich um das Einstellen der Auktion und verfolgt die Versteigerung bis hin zu ihrem Abschluss.

Damit diese ganz spezielle Auktion auch perfekt präsentiert wird, hat sich Monika Zehmisch für den Einsatz der beliebten Software Supreme Auction 3.0 entschieden. Die Software hilft dabei, die ganze Auktion offline vorzubereiten, um sie dann in ein grafisches Template zu stellen, das ihr den perfekten optischen Rahmen gibt. Viele Multimedia-Funktionen, die Supreme Auction bereitstellt, helfen ebenfalls dabei, die Verkaufsargumente einer eBay-Versteigerung in den Vordergrund zu stellen und das Interesse der potenziellen Bieter zu fesseln.

Philipp Kraft von der Supreme NewMedia GmbH: “Selbst bei eBay kommt es ganz selten vor, dass eine Sammlung in diesem Ausmaß unter den Hammer kommt. Viele Verkäufer nutzen Supreme Auction bereits, um ihre Auktionen im zeitgemäßen Multimedia-Web-2.0-Design präsentieren zu können. Mit der passenden Supreme-Technik sorgen wir nun auch dafür, dass die Überraschungseier-Auktion in den Rahmen gestellt wird, den sie verdient.”

Möge der Bessere gewinnen!
Die Überraschungseier-Auktion (Nummer 250059095961) startet am Sonntag, den 10.Dezember um 19:45 Uhr. Dann entscheidet sich, wer die ganze Sammlung vor Ort abholen und ins eigene Haus transportieren darf. Die Kollektion lässt sich natürlich nach Absprache vor dem Ende der Auktion besichtigen. (3555 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)

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